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Demonstration transformativer Lösungen zur Steigerung der grenzüberschreitenden Klimaanpassungsfähigkeit

Bevorstehend
Jährlich
Zuschuss
Tier B
HORIZON-MISS-2027-01-CLIMA-01

Demonstriert klimaresiliente Lösungen für Risiken, die interne EU-Grenzen überschreiten, wie Flussüberschwemmungen, Dürren und Waldbrände.

Klimaanpassung
Zivile Sicherheit
Wasser

Beschreibung

Erwartetes Ergebnis

Zur Unterstützung der Umsetzung der EU-Strategie zur Anpassung, der EU-Mission zur Anpassung an den Klimawandel und der EU-Strategie zur Vorsorgeunion sowie als Beitrag zum kommenden Europäischen Aktionsplan für Klima wird erwartet, dass die Projektergebnisse die Anpassungsfähigkeit der regionalen und lokalen Behörden an den inneren EU-Grenzen verbessern, sodass sie gemeinsam mit ihren Nachbarn die drängenden Klimarisiken angehen können. Die Projektergebnisse sollten zu allen folgenden Ergebnissen beitragen: Klimaresiliente Lösungen für grenzüberschreitende Risiken wurden entwickelt und demonstriert. Dies umfasst soziale, governance- oder naturbasierte Lösungen. Regionale und lokale Behörden auf beiden Seiten der Landesgrenzen sind besser darauf vorbereitet, gemeinsam den Auswirkungen des Klimawandels standzuhalten, einschließlich systemischer Risiken und Kaskadeneffekten. Nationale, regionale und lokale Behörden übernehmen gemeinsame Verantwortungen und sind aktiv an der Entwicklung und Erprobung innovativer Lösungen zur Bewältigung grenzüberschreitender Klimarisiken beteiligt.

Umfang

Begründung Grenzübergreifende Risiken und Zusammenarbeit sind in der Europäischen Union von entscheidender Bedeutung, da 37,5 % der EU-Bevölkerung in Grenzgebieten leben, die sich über 38 inner-europäische Grenzen erstrecken, die oft sowohl administrative als auch sprachliche Unterschiede aufweisen. Während Anpassungspläne üblicherweise innerhalb eines einzelnen Gebiets erstellt werden (z. B. auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene), machen Klimarisiken an Grenzen nicht halt. So sind beispielsweise rund 70 % der europäischen Süßwasserflächen Teil internationaler Flussgebiete, was Überschwemmungen und Dürren zu typischen grenzüberschreitenden Risiken macht. Ebenso stellen Waldbrände eine bedeutende grenzüberschreitende Bedrohung dar, da sie sich schnell über nationale Grenzen hinweg ausbreiten und mehrere Länder gleichzeitig betreffen können. Gleiches gilt für grenzüberschreitende Küstengebiete, die von steigendem Meeresspiegel und Küstenerosion betroffen sind. Auf regionaler und lokaler Ebene ist die Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen oft fragmentiert und verteilt sich auf verschiedene Akteure wie Forst-, Wasser-, Schutzgebiets- oder Küstenmanager. Um wirklich widerstandsfähig zu sein, müssen europäische regionale und lokale Behörden daher ihre Maßnahmen mit ihren Nachbarn integrieren und die grenzüberschreitende Dimension der Klimarisiken ernsthaft berücksichtigen. Gesuchte Lösungen Vorschläge sollten Ansätze und innovative Lösungen entwickeln, testen und demonstrieren, die für grenzüberschreitende Risiken relevant sind und zu einer erhöhten Klimaresilienz in grenzüberschreitenden Regionen führen. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Koordination zwischen nationalen und regionalen Governance-Aspekten der Grenzregionen zu legen. Als erster Schritt sollten Dienste zur besseren Vorhersage, Überwachung und Berichterstattung über grenzüberschreitende Klimaereignisse erkundet werden. Die Vorschläge sollten alle folgenden Aspekte abdecken: Mindestens ein relevantes grenzüberschreitendes Klimarisiko adressieren (z. B. Wasserknappheit, Überschwemmungen, Stürme, Waldbrände, Meeresspiegelanstieg), dabei wird jedoch dringend empfohlen, Risiken systemisch zu betrachten und Kaskaden- und Verbundrisiken sowie Risiken, die sich aus der Verschlechterung von Ökosystemleistungen ergeben, einzubeziehen; Eine gemeinsame Klassifikation der Klimarisiken entwickeln und demonstrieren sowie definieren, welches Risikoniveau über die Landesgrenze hinweg akzeptabel ist. Innovative integrierte Lösungen entwickeln und demonstrieren, um beide Seiten der Grenze klimaresilient zu machen. Diese Lösungen sollten grenzüberschreitende Governance- und/oder sozioökonomische Aspekte abdecken (sind aber nicht darauf beschränkt). Naturbasierte Lösungen und ökosystembasierte Anpassungen sollten vorrangig erforscht werden, in Übereinstimmung mit dem Missions-Umsetzungsplan. Für die erfolgreiche Umsetzung der Lösungen und zur Sicherstellung ihrer Nachhaltigkeit über die Projektdauer hinaus sollte die Entwicklung und Erprobung der vorgeschlagenen Lösungen so weit wie möglich in die Anpassungsplanung der regionalen oder lokalen Behörde, die am Projekt beteiligt ist, und/oder in nationale Pläne eingebettet werden.

Was das für Städte und Regionen bedeutet

Regionale und lokale Behörden in Grenzgebieten handeln gemeinsam mit ihren Nachbarn – 37,5 % der EU-Bevölkerung leben in solchen Regionen. Themenbudget: 72,32 Millionen Euro; 5 Zuschüsse erwartet; 10 bis 15 Millionen Euro pro Projekt. Öffnung: 9. Februar 2027; Schließung: 21. September 2027. Gemeinsame grenzüberschreitende Risikoübersichten benötigen Daten, die an der Grenze nicht haltmachen: Die Copernicus-Dienste für Notfälle, Klima und Land bieten eine gemeinsame Grundlage für beide Seiten.

Eckdaten

Einreichfrist

21. September 2027

21 September 2027, 17:00 (Brussels time)

Veröffentlicht

12. Dezember 2025

Öffnet

9. Februar 2027

Programm

Horizon Europe

Gesamtbudget

72.323.812 €

Pro Projekt

10.000.000 € – 15.000.000 €

Erwartete Förderungen

5

Kofinanzierungsquote

70%

Förderfähigkeit

Förderfähige Länder

AT
BE
BG
HR
CY
CZ
DK
EE
FI
FR
DE
EL
HU
IE
IT
LV
LT
LU
MT
NL
PL
PT
RO
SK
SI
ES
SE
IS
LI
NO
AL
ME
MK
RS
BA
TR
UA
MD
GE
AM
IL

Förderfähige NUTS-Regionen

—

Förderfähige Organisationstypen

Kommune
Interkommunaler Verband
Region (NUTS2)
Provinz (NUTS3)
Versorgungsunternehmen
ÖPNV-Betreiber
Regionale Entwicklungsagentur
Nationale Behörde

Mindestgröße Konsortium

—

Mindestanzahl Partnerländer

—

Hinweise zur Förderfähigkeit

Art der Maßnahme für dieses Thema

HORIZON Innovationsmaßnahmen (HORIZON Maßnahmenförderung auf Budgetbasis).

Wer kann sich bewerben

  • Jede juristische Person (öffentliche Stelle, private Einrichtung, NGO, Universität, Forschungseinrichtung, KMU, Großunternehmen), die in einem EU-Mitgliedstaat (einschließlich Überseegebiete) oder in einem mit Horizon Europe assoziierten Land gegründet ist.
  • Die Liste der mit Horizon Europe assoziierten Länder wird im EU-Förder- und Ausschreibungsportal geführt.

Konsortialregel für dieses Thema

Vorschläge müssen von einem Konsortium aus mindestens 3 unabhängigen juristischen Personen eingereicht werden, die jeweils in einem anderen EU-Mitgliedstaat oder mit Horizon Europe assoziierten Land gegründet sind, wobei mindestens eine in einem EU-Mitgliedstaat ansässig sein muss.

Kofinanzierungssatz

  • Forschungs- und Innovationsmaßnahmen (RIA): 100 % der förderfähigen direkten Kosten + 25 % Pauschale für indirekte Kosten.
  • Innovationsmaßnahmen (IA): 70 % der förderfähigen direkten Kosten (100 % für gemeinnützige juristische Personen) + 25 % Pauschale für indirekte Kosten.
  • Koordinations- und Unterstützungsmaßnahmen (CSA): 100 %.

Die anwendbare Art der Maßnahme ist im Themenverzeichnis im Förder- und Ausschreibungsportal angegeben.

Beschränkungen und Sonderfälle

  • Natürliche Personen sind nicht förderfähig, außer Einzelunternehmer.
  • Internationale Organisationen und das JRC sind förderfähig.
  • Andere EU-Organe können nicht teilnehmen.
  • Finanzielle Unterstützung Dritter ist erlaubt, sofern das Thema dies ausdrücklich vorsieht.

EU-Beschränkungsmaßnahmen (Art. 29 EUV / Art. 215 AEUV) und EU-Konditionalitätsmaßnahmen (Verordnung 2020/2092) finden Anwendung. Derzeit schließt dies ungarische öffentlich-rechtliche Treuhandfonds aus, die nach dem ungarischen Gesetz IX von 2021 gegründet wurden (Durchführungsbeschluss des Rates (EU) 2022/2506).

Klassifizierung

Themenbereiche

Klimaanpassung
Zivile Sicherheit
Wasser

Aktivitätsarten

demonstration
governance
plan_development

Weltraumrelevanz

Stufe B — Weltraumdienste sind implizit notwendig, um die Ziele zu erreichen.

Weltraumdienste

Copernicus Sentinel
C3S
Notfallkartierung
CLMS

Quellen

EU Funding & Tenders Portal

HORIZON-MISS-2027-01-CLIMA-01

Importiert 20. September 2026

Weitere Themen unter diesem Aufruf

Untersucht, wie KI Klimadaten in umsetzbares Anpassungswissen und Entscheidungen für Regionen und lokale Behörden verwandeln kann.

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